Jun 11 2009
Westernreiten
Westernreiten ist eine Form des Reitens, die Ihren Ursprung im spanischen Arbeitsreiten hat und sich auf die Reitweise von Cowboys bezieht.
Beim Westernreiten werden die Westernpferde speziell auf die hohen Anforderungen und die spezielle Westernreiten Reitweise gezüchtet. Bevorzugt werden dabei Westernpferde mit einer Höhe um die 150cm und einem kurzen Rücken. Quarter Horses, Paint Horses und Appaloosas sind wohl die bekanntesten Westernpferde im Westernreiten. Andere Pferde und Ponys sind jedoch ebenfalls fähig das Westernreiten zu erlernen und zu Westernpferden ausgebildet zu werden. In Europa und speziell in Deutschland hat sich der Haflinger (Alpenquarter unter den Westernreitern genannt) einen großen Namen unter den Westernpferden gemacht.
Typisch für das Westernreiten ist der Westernsattel mit seinem speziellen Sattelhorn. Der Westernsattel besitzt eine breite Sitzfläche und einen hohen hinteren Rand (cantle). Die Steigbügel des Westernsattel sind lang und bequem, was das Reiten und die Arbeit im Sattel sehr angenehm gestaltet. Neben der Bequemlichkeit bietet der Westernsattel für den Westernreiter auch eine große Sicherheit beim schnellen Wenden, was typisch für das Westernreiten ist.